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Informations & Kommunikationstechnologie

Die Rivoli Group AG hat die zukunftsorientierte Branche der Informations- und Kommunikationstechnologien bereits früh als attraktiven Investitionsmarkt erkannt. In den vergangenen Jahren haben wir diese wachstumsorientierte Sparte durch eine Reihe erfolgreicher Beteiligungen sehr genau kennenlernen können. Zudem sind wir mit Experten auf allen Ebenen des ICT-Marktes weltweit vernetzt, von deren Know-how unsere Kunden profitieren können.

Chancenmarkt für Wirtschaft und Industrie

Die zunehmende digitale Vernetzung unserer Welt hält für die Wirtschaft und insbesondere für die IT-Branche grosse Chancen bereit. Um diese Chancen auch effizient zu nutzen, wurden in Europa bereits einige Förderprogramme initiiert. In Deutschland beispielsweise hat die Bundesregierung 2014 eine umfangreiche „Digitale Agenda“ verabschiedet. Diese sieht nicht nur den Bau eines flächendeckenden Hochgeschwindigkeitsnetzes, sondern auch die Vergabe umfangreicher Fördermassnahmen für junge innovative IT-Unternehmen vor.

Langfristige Wachstumsprognosen

Wir sehen die zunehmende Digitalisierung nicht nur bei den High Tech Trends des ICT-Sektors, sondern lesen sie auch an den steigenden Umsätzen im europäischen ICT-Markt ab.

Laut einer Prognose des amerikanischen Marktanalyseunternehmens IDC wird die Branche der Informations- und Kommunikationstechnologie im Jahr 2016 ein Umsatzwachstum von 2.3% ausweisen und bis 2019 weiter ansteigen.

Big Data

Big Data Analytics bezeichnet die Analyse grosser Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen mit hoher Geschwindigkeit. Dabei kommen verschiedenste Technologien zum Einsatz: von verteilter Speicherung und neuartigen Datenbanken über linguistische und semantische Analysen bis zu Visualisierungs-Tools. Ziel ist es, einen wirtschaftlichen, wissenschaftlichen oder gesellschaftlichen Nutzen zu erzielen. Die Einsatzgebiete von Big Data sind vielfältig. So kann die Verbreitung von Epidemien genauer und schneller vorausgesagt werden als früher. In der Verkehrslenkung verringern Big-Data-Lösungen Staus und verhindern Unfälle. Händler können den Verkauf ihrer Produkte besser prognostizieren und den Ausschuss verderblicher Waren reduzieren.

Mobile Computing

Die mobile Internetnutzung mit Geräten wie Smartphones und Tablet Computern ist einer der Megatrends der vergangenen Jahre. 85% der Internetnutzer gehen heute mit mobilen Geräten ins Netz und nur noch 69% mit einem stationären Computer. Die mobile Nutzung von sozialen Netzwerken, Video- und Musikdiensten, Navigation oder Spielen erreicht schon heute einen Massenmarkt. Laut Gartner werden bis zum Jahr 2017 weltweit rund 268 Mrd. Apps für Mobilgeräte heruntergeladen. Unternehmen und andere Organisationen stehen vor der Herausforderung, Mobilgeräte und die darauf angebotenen Apps möglichst sicher in die eigene IT-Infrastruktur zu integrieren. Zudem müssen sie ihre Inhalte für die unterschiedlichen Bildschirmgrössen und mobilen Betriebssysteme aufbereiten. Neben Smartphones und Tablets erreichen immer mehr tragbare Kleingeräte, sogenannte Wearables, die Marktreife. Dazu zählen z.B. Datenbrillen, Smartwatches oder Fitness-Tracker.

Industrie 4.0

Der nächste Schritt der Digitalisierung im produzierenden Gewerbe ist die unternehmens- und standortübergreifende Vernetzung bisher einzeln betriebener Systeme. In der Industrie 4.0 geht es um die Entwicklung, Herstellung und Pflege von Produkten, Maschinen und Anlagen über das Internet. Insbesondere die Fertigungsprozesse werden effizienter und flexibler. So können beispielsweise Kleinserien oder Varianten eines Produkts profitabel gefertigt werden. Aus Sicht der IT-Branche hat der Trend zur Industrie 4.0 das Potenzial, bestehende Strukturen und Märkte grundlegend zu verändern.

Steigende Umsätze und Ausgaben

Der Markt für Endgeräte (PCs, Ultramobiles, Handys, Tablets und Drucker) hingegen wird der Prognose zufolge zurückgehen (2016: um etwa 3.7%). Dies liegt zum einen daran, dass der Smartphone-Markt nur noch langsam wächst und allmählich eine Sättigung erreicht. Zum anderen ist damit der anhaltende Rückgang bei PCs und im Ultramobile-Bereich verbunden. Das Schlusslicht dieses Vergleichs bildet die Sparte „Rechenzentren“ mit einem Umsatz von 171 Mrd. USD in 2015. (Quelle: Gartner Market Data Book, April 2016)

Weltweit lässt sich die steigende Bedeutsamkeit der ICT-Branche anhand von steigenden Umsätzen bzw. Ausgaben belegen. Der grösste Teil entfällt dabei auf den Dienstleistungssektor. Hierbei wurden 2015 allein für Dienstleistungen im Telekommunikationsbereich 1.4 Bio. USD ausgegeben. Jedoch wird für diese Sparte ein Umsatzrückgang von 2.0% erwartet. Gegensätzlich dazu wird für die Sparte „IT-Services“ ein Anstieg von 2.1% prognostiziert, was einem Umsatz von 929 Mrd. USD entsprechen würde. Ein weiterer hoher Anteil werden Unternehmen voraussichtlich für Software-Produkte ausgeben. Dieser Wert fällt zwar geringer aus als der für Dienstleistungen, jedoch wird für die Software-Sparte ein Zuwachs von 4.2% erwartet.

Betrachtet man die Branchenaussichten unterteilt nach Sektoren, bilden laut einer Expertenumfrage Cloud Computing, IT-Sicherheit und Big Data die drei wichtigsten aktuellen Hightech-Themen. Mit 64% liegt das Cloud Computing, dicht gefolgt von der IT-Sicherheit mit 61%, auf dem ersten Platz der jährlichen Umfrage des Bundesverbands für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neuer Medien (BITKOM). Auf den 3. Platz haben 48% der Befragten „Big Data“ gewählt.