info@rivoli-group.com +41 (0) 44 388 54 59 Rivoli Group AG Zollikerstrasse 153 CH-8008 Zürich

Financial & Capital Market Services

Schwerpunkt unserer Finanzdienstleistungen, bilden die strategische Beratung und Betreuung unserer Kunden bei den unterschiedlichsten Formen und Ausprägungen von Kapitalmarkttransaktionen. Vor allem, wenn es um die Expansion von Unternehmen geht, die über bankunabhängige Finanzierungsformen realisiert werden sollen, erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen smarte Strategien zur mittel- oder langfristigen Projekt- bzw. Unternehmensfinanzierung und setzen sie in enger Zusammenarbeit mit Ihnen zielorientiert um.

Grundlage der Dienstleistungen ist unsere ausgeprägte Expertise in der Strukturierung, der Auswahl und der Begleitung von maßgeschneiderten Kapitalmarkttransaktionen. Ein qualifiziertes und belastbares Netzwerk von fachbezogenen Institutionen, rundet unser Leistungsprofil ab. Wir betreuen unsere Klienten bei ihrem Gang an verschiedenen europäische Kapitalmärkte in jeder Prozessphase und gewährleisten so einen reibungslosen Ablauf bis hin zum Börsengang und darüber hinaus.

Die passende Kapitalmarktstrategie

Nur eine individuell auf die Finanzierungsanforderungen und das Geschäftsmodell zugeschnittene Kapitalmarktstrategie kann die Wachstumspolitik Ihres Unternehmens wirksam unterstützen.

Aus dem großen Angebot an Finanzierungsinstrumenten designen wir mit Ihnen gemeinsam ein maßgeschneidertes Produkt, das zu Ihrem Geschäftsmodell sowie Ihrem Kapitalbedarf passt. Wir prüfen Mindestanforderungen an die Unternehmensgröße, die Qualität der Finanzberichterstattung und Ihre interne Organisation hinsichtlich Transparenz und Kommunikation.

Equity Capital Market

Private Placements

Vor dem Hintergrund von Basel II und der allgemeinen Zurückhaltung der Banken bei der Gewährung von Darlehen infolge der Restrukturierung des Kreditgeschäfts der Banken, nutzen immer mehr Unternehmen die zahlreichen Vorteile eines sog. Private Placements. Dabei handelt es sich um die ausserbörsliche Ausgabe von Unternehmensanteilen. Im Gegensatz zu einem Fond bleibt der Kreis der Anteilseigner klein und überschaubar und erlaubt eine individuelle Betreuung der Investoren.

Bei einem Private Placement stehen weitere Beteiligungsinstrumente zur Verfügung, bei denen beispielsweise Beteiligungskapital von Privatanlegern als stimmrechtloses, breit gestreutes Investorenkapital platziert wird. Die Beteiligungsmöglichkeiten sind breiter und häufig interessanter als eine Wertpapieremission über die Notierung an der Börse und decken den gesamten Bereich „mezzaniner“ Finanzinstrumente ab. Vor allem können am ausserbörslichen Kapitalmarkt wertpapierlose – und damit kostengünstigere – stimmrechtslose Beteiligungen mit zum Teil erheblichen Steuervorteilen für Unternehmen und Anleger ausgegeben werden. Die Einflussnahme der Kapitalgeber können durch vertragliche Vereinbarungen begrenzt werden. Es gibt keine weiteren Teilhaber und keine anderen Gesellschafter, da sich ausschließlich renditesuchende Privatanleger beteiligen. Als mittelständischer Unternehmer bleiben Sie auf diese Weise alleiniger „Herr im eigenen Haus“.

Initial Public Offerings (IPO)

IPO ist eine Abkürzung für „Initial Public Offering“. Die Bezeichnung ist dabei identisch mit dem deutschen Pendant „Börsengang“ und steht für das erstmalige Angebot von Aktien eines Unternehmens am Kapitalmarkt. Die Motivation für einen Börsengang kann vielfältige Gründe haben. In erster Linie können dem Unternehmen durch die öffentliche Ausgabe der Aktien, finanzielle Mittel in Form von Eigenkapital zugeführt werden. Diese Kapitalzufuhr wird häufig für Wachstums- und Expansionsstrategien des Unternehmens verwendet. Gleichzeitig wird der Fremdkostenanteil reduziert und die Bonität erhöht.

Bei einem Börsengang sollten Sie berücksichtigen, dass es nicht nur eine personal- und kostenintensive Angelegenheit, sondern auch eine sehr zeitaufwändige ist. Von den ersten Schritten bis zum Emissionstag vergehen i.d.R. 12 bis 18 Monate, sehr gut vorbereitete IPOs kommen mit sechs bis zwölf Monaten aus.

Wenn Sie auf niemanden im eigenen Haus zurückgreifen können, der sich mit der Organisation und Durchführung eines IPOs auskennt, sollten Sie sich frühzeitig nach einem IPO-Berater umsehen. Gern stehen wir Ihnen zur Seite, wenn es darum geht, Ihnen nicht nur viel Arbeit, sondern unter Umständen auch viel Geld und Zeit zu sparen. Wir kennen die Preise und die Player am Markt. Zögern Sie nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen.

Aktienrückkaufprogramme

Unternehmen kaufen Aktien zurück, um sie als Aquisitions-Währung bei Firmenübernahmen zu verwenden oder um sie einzuziehen. Damit wird die Anzahl der umlaufenden Aktien reduziert, was den Wert der einzelnen Aktie steigert. Die Aktionäre müssen dem Aktienrückkauf zustimmen, der in der Regel auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt und bei dem normalerweise der Höchstkurs vorgegeben ist.

Aktienrückkaufprogramme sind wegen der positiven Nebenwirkungen bei den Anlegern sehr beliebt. Die zusätzliche Nachfrage nach den Papieren führt tendenziell zunächst zu steigenden Kursen. Jede andere Aktie stellt damit einen höheren Anteil am Unternehmensgewinn dar, weil das Unternehmen keine Gewinne an sich selbst ausschüttet und damit der faire Wert der Aktien zunimmt. Daher werden Aktienrückkäufe häufig auch als Alternative zu Dividenden angesehen. Wichtig bei der geplanten Auflage eines Aktienrückkaufprogramms ist, dass Ihr Unternehmen über ausreichend Liquidität für das operative Geschäft verfügt und die Aktie mit einem nennenswerten Abschlag auf den inneren Wert notiert. Gern stehen wir Ihnen als objektive Experten bei der Analyse der Situation zur Seite.

Debt Capital Market

Wandelanleihen

Bei Wandelanleihen handelt es sich um festverzinsliche Anleihen, die von Aktiengesellschaften ausgegeben werden. Sie werden durch einen Emittenten, einen Zinskupon, eine begrenzte Laufzeit und einen Nennwert definiert. Darüber hinaus sind sie mit einem Wandlungsrecht für ihren Besitzer ausgestattet. Mit diesem kann er während der Laufzeit die Wandelanleihe in eine bestimmte Anzahl von Aktien des emittierenden Unternehmens umtauschen.

Mit einer Wandelanleihe kann das ausgebende Unternehmen auf intelligente Art und Weise seine Schulden in Eigenkapital in Form von Aktienausgaben umwandeln. Hat die Wandlung stattgefunden, muss der Emittent keine Zinszahlungen mehr leisten und kann auf die Rückzahlung des Kapitals, das er sich über die Wandelanleihe beschafft hat, verzichten.

Angesichts des dramatisch niedrigen Zinsniveaus rücken Wandelanleihen zunehmend in den Fokus von Investoren. Eine Wandelanleihe kann in hohem Maß von einer Aktienhausse profitieren und hat dennoch ein vergleichbar begrenztes Abwärtsrisiko.

Schuldscheine

Schuldscheine sind den Anleihen vergleichbar, sind jedoch kein Wertpapier und können nicht an der Börse gehandelt werden. Deshalb liegt der Zinssatz für Schuldscheine etwas höher über dem Zinssatz vergleichbarer Anleihen. Eine Bearbeitungsgebühr fällt ebenfalls an.

Dennoch kann der Einsatz dieser alternativen Finanzierungsform für KMUs durchaus Sinn machen. Das Unternehmen wird weniger abhängig von kreditgebenden Instituten. Seit einigen Jahren wird die Finanzierungsvariante bei mittelständischen Unternehmen häufig und aktiv eingesetzt, da sie sich als gutes Training für die Kommunikation mit Investoren erwiesen hat. Die Unternehmen machen sich gleichzeitig einem breiten Anlegerkreis bekannt und müssen zudem keine Mitsprachewünsche der Kapitalgeber fürchten.